Dienstag, 24. Mai 2011

Ryanair fliegt durch Asche-Wolke - und findet sie nicht

Der irische Billigflieger Ryanair hat heute Testflüge durch die Asche-Wolke durchgeführt. Der einstündige Flug mit einer Boeing 737 wurde in Flughöhen bis 41.000 Fuss im schottischen Luftraum durchgeführt. Es ging von Glasgow Prestwick aus über Inverness und Aberdeen bis nach Edinburgh. All diese Gebiete lagen der britischen Luftfahrtbehörde CAA zu Folge in der "roten Zone", also dem Gebiet mit "hoher Asche-Konzentration". Ryanair fand allerdings keinerlei Asche am Flugzeug!

"Es gab keine sichtbare vulkanische Aschewolke oder irgendein anderes Zeichen von vulkanischer Asche und die Kontrolle am Flugzeug hintehrer zeigte keinerlei Spuren am Flugzeugrahmen, an den Flügeln oder an den Triebwerken", teilte Ryanair am Nachmittag mit. Aus Sicht von Ryanair bedeute das Fehlen jeglicher vulkanischer Asche in der Atmosphere, das es keinerlei Sicherheitsbedenken für Flugzeuge in dieser "mysterischen roten Zone" gebe. Die Zone sei eine weitere "irreführung durch das britische Wetteramt und der CAA", so Ryanair.


Die Airline haben zudem eine schriftliche Bestätigung sowohl vom Flugzeugrahmen- sowie Triebwerkshersteller erhalten, wonach es sicher sei, in dieser sogenannten "roten Zone" ein Flugzeug zu benutzen.  

Ryanair ruft erneut die Luftfahrtbehörden CAA in Großbritannien und IAA in Irland auf, den Luftraum über Schottland wieder zu öffnen. Der Testflug am Morgen habe eindeutig gezeigt, das die Vorhersage der "roten Zone" des UK Met Office absolut unzuverlässig sei. Es fehle jeglicher Beweis über Vulkanaschekonzentration in der Luft. 

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